Was als eine ambitionierte Idee zwischen den YouTubern Nicolas Lazaridis (Inscope21) und Tim Gabel begann, hat sich zu einem der begehrtesten Streetwear- und Fashion-Unternehmen Deutschlands entwickelt. OLAKALA, gegründet im Jahr 2018, verkörpert die Brücke zwischen entspannter YouTube-Kultur und hochwertiger Mode. Die Gründer geben Einblicke in ihre Reise, die Unternehmensphilosophie und den kreativen Prozess hinter ihren Designs.
"Zu Beginn hatten wir eine Art Unternehmerphase, in der wir uns vielleicht ein bisschen zu wichtig genommen haben", lacht Tim. "Es ist so leicht, sich in dem ganzen Business-Kram zu verlieren, ja fast schon eine neue Persönlichkeit zuzulegen und zu vergessen, warum man eigentlich angefangen hat. Youtuber sein war uns nicht genug. Aber wir haben daraus gelernt und sind jetzt mehr als nur ein Label. Wir sind ein Team von über 30 Leuten, die gemeinsam an coolen Projekten arbeiten."
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Von simplen Merch-Artikeln unter dem Slogan "Alles Klar" zu einer vollständigen Modelinie war es ein langer Weg. "Anfangs wollten wir einfach nur Merch mit coolen Schnitten machen. Wir hatten keine Ahnung, dass daraus mal ein richtiges Modelabel werden könnte", erinnert sich Nico. Er fügt hinzu: "Irgendwann wurde aus dem Merch-Label “Alles klar” das Modelabel OLAKALA. Es war eine cringe Idee, die wir einfach weiterentwickelt haben – just do it, einfach mal machen."
Die Marke OLAKALA steht für Qualität, Individualität und eine gewisse Nonchalance gegenüber dem Perfektionismus, der die Fashion-Welt oft beherrscht. "Du guckst dir die Großen an und denkst, wow, die sind so professionell. Aber auch Apple hat mal klein, dirty und nicht wirklich glanzvoll angefangen", reflektiert Tim.
"Anfangs arbeiteten wir mit einer Vielzahl externer Produzenten und Agenturen zusammen, die uns ihr Netzwerk, ihre Stoffe und Expertise zur Verfügung stellten. Es war ein konstruktives Setup, das uns viel lehrte", erinnert sich Nico. "Doch um die Probleme, die in jeder Entwicklungsphase auftauchen, wirklich zu überwinden, haben wir beschlossen, uns zu vertikalisieren und alles inhouse zu machen. Jetzt produzieren wir die Prototypen direkt in unserem Office in Stuttgart. Diese Entscheidung hat uns ermöglicht, viel näher an unseren Produkten zu sein und sie bis ins kleinste Detail zu perfektionieren."
"Unsere Kollektionen entstehen nicht aus dem Nichts. Die meisten Streetwear-Brands finden Inspiration beim Einkaufen selbst. Wir haben uns die Bits und Pieces zusammengestellt, die wir mochten – ein Remix aus dem, was existiert", erklärt Nico den kreativen Prozess. Der Schwerpunkt liegt auf hochwertigem Material, dem perfekten Schnitt und kleinen Details, was sich in jedem Stück widerspiegelt.
Die Umstellung auf eine komplett interne Produktion erlaubte es der Marke, jedes Piece zu customizen – von Schnitt über Details bis hin zum Stoff. Die Einzigartigkeit der Designs ist Ihnen extrem wichtig. Jedes Teil soll harmonieren und die Handschrift tragen.
Das Duo ist besonders stolz darauf, dass die Marke OLAKALA inzwischen auch unabhängig von ihrem Namen für Qualität steht. "Wir wollen so gut werden, dass Leute die Marke kaufen, weil sie die Qualität lieben, nicht nur weil wir dahinter stehen", sagt Nico. Zum Schluss spricht Tim über die Zukunft: "Viele denken, wir wären jetzt Multimillionäre, aber wir reinvestieren jeden Gewinn in unsere Marke. OLAKALA ist Teil unseres Lebens geworden, und es ist toll, worauf wir bereits zurückblicken können. Unsere Teamdynamik ist unglaublich, und wir freuen uns auf das, was noch kommt."
Weitere Infos unter: www.olakala.de